Erklärung zu dem Begriff “Wacht am Rhein” am Ende dieser Seite

Wacht am Rhein Soldat Fahne gel 1915 Wacht am Rhein Kuenstlerkarte K_A_Wilke

     links: Karte postalisch gelaufen 1915            rechts: Künstlerkarte von Karl Alexander Wilke (+1954) - vermutlich um 1915

Wacht am Rhein Kuenstlerk v Karl Feiertag

Künstlerkarte vom Wiener Karl Feiertag (lebte 1874-1944)
Karte vermutlich ca. 1910-1920 entstanden

  
1915

 
6 Karten einer Serie: postalisch gelaufen 1912
(heute kaum nachzuvollziehen: Kinder posieren mit Gewehr etc.)

 
1915                                           1912

 
Karten postalisch gelaufen 1916

 
  um 1915 (im Hintergrund jeweils das Niederwald-Denkmal, die Germania)

1914
 
1914
 
1914

Erklärung   (Quelle: Wikipedia)

zu der häufigen Beschriftung der Karten mit "Wacht am Rhein" bzw. dem Bezug der Texte darauf

Die Wacht am Rhein ist       
                             - der Name/Titel eines deutschen Liedes "Die Wacht am Rhein"
                             - ein anderer Name der Ardennenoffensive im Zweiten Weltkrieg
                             - ein anderer Name für das Niederwalddenkmal

Das Lied wurde 1840 von Max Schneckenburger gedichtet und 1854 von Karl Wilhelm vertont, hatte im Kaiserreich von 1871 neben dem Lied "Heil dir im Siegerkranz" beim Volk den Status einer Nationalhymne der Deutschen; so wurde das Lied auch bei offiziellen Anlässen gesungen. Thematisch richtet sich das Lied gegen Expansionsbestrebungen des Nachbarlandes Frankreich und ruft die Deutschen dazu auf, die Grenze zu sichern. Es entstand als Reaktion auf die Forderung der französischen Regierung unter Adolphe Thiers im Jahr 1840, der den Rhein als Frankreichs Ostgrenze gefordert hatte (Rheinkrise).
Bis heute gibt es in Deutschland Hotels und Gaststätten dieses Namens. In Schulbüchern ist es nach wie vor zu finden, und vor allem die Melodie ist noch vielen Deutschen geläufig.
Zu finden ist der Text des Liedes auch auf einer großen Schrifttafel auf der Schauseite (Südseite) des Sockels der Germania-Monumentalstatue, des Niederwald-Denkmals, oberhalb von Rüdesheim am Rhein. Der Blick der Germania geht in Richtung Frankreich (Elsass/Lothringen)**; sie bildet förmlich selbst die Wacht am Rhein. Das Denkmal erinnert an die „siegreiche Erhebung des Deutschen Volkes (gegen Frankreich im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/1871) und die Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches“. Über dem Text ist auf einem großen Bronze-Fries die Proklamation Wilhelms I. zum Kaiser des Deutschen Reiches im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles abgebildet.    

** Hier irrt Wikipedia wohl: 
Den folgenden Text habe ich der aus einer Veröffentlichung des Hessischen Rundfunks entnommen:
“Bis heute hält sich übrigens - auch in vielen Schulbüchern - der Irrglaube, die eiserne Lady blicke triumphierend nach Frankreich,
zum früheren "Erbfeind". Natürlich erinnert das Denkmal an den Sieg über Frankreich im Jahr 1870/71. Die Germania aber
schaut nach Südosten in den Rheingau und weiter in Richtung München. Modell stand ihr ursprünglich auch keine preußische
Walküre oder antike Kriegerin, sondern ein 1864 geborenes Dresdner Mädchen namens Clara, die dritte Tochter des Bildhauers Johannes Schilling.
    
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